Ausbau der St. Charles Grundschule

Kinshasa - Limete

Ein besserer und sicherer Ort zum Lernen!

Das bestehende Gebäude der St. Charles Grundschule in Kinshasha wurde im Jahr 2008 von einer lokalen Hilfsorganisation für die Kinder des Quartiers Limete und für das benachbarte Waisenhaus gebaut. Leider ging ihnen irgendwann das Geld aus und die Schule wurde nie zu Ende gebaut.

Foto: Mission Kongo | Projektbesuch Sommer 2019
Foto: Mission Kongo | Projektbesuch Sommer 2019

Bis heute müssen mehr als 250 Kinder (Klassen 1-6) in einem Rohbau unterrichtet werden. Dies führt nicht nur zu extremen Sicherheits- und Gesundheitsrisiken, sondern erschwert auch das Lernen für die Kinder sehr. 

 

Jetzt ist es an der Zeit, das Begonnene fertigzustellen, um den Kindern von Limete einen guten und sicheren Ort zum Lernen zu geben. Ein Ort an dem man beginnen kann zu träumen, von einem guten und selbstbestimmten Leben.

 

Das Gebäude und die Klassenräume müssen endlich fertiggestellt werden. Die 10 neuen Klassenzimmer werden es den Kindern ermöglichen, in einer angemessenen und sicheren Umgebung zu lernen.

 

Dieses Projekt verbessert direkt das Leben und die Möglichkeiten von 250 Kindern, die heute die St. Charles Grundschule besuchen sowie das Ihrer Familien. Es leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Nutzen für die Gemeinde Limete. Es schafft eine gute Grundlage für die Ausbildung von Generationen von Schülern, die die Einrichtung besuchen werden und legt hoffentlich den Grundstein für eine sich selbst tragende, kontinuierliche Entwicklung der Einrichtung.

Ziel ist es, das Gebäude durch die Fertigstellung der Wände (innen und außen), den Einbau von Fenstern, Türen, Böden und Decken sowie eines sicheren Treppenhauses fertigzustellen. Außerdem wollen wir die 10 bestehenden Klassenzimmer mit Elektrizität versorgen und jeweils mit einem Computer ausstatten. Da zum Teil auch Schulmöbel fehlen werden wir eine lokale Schreinerei mit der Herstellung beauftragen.

 

Projektziele auf einen Blick

  • Bessere und sicherere Bildung bieten
  • Ermutigung von mehr Kindern zur Einschulung und zum Besuch höherer Ausbildung
  • Den Kindern und der Gemeinde eine neue Vision vermitteln, indem wir ihnen zeigen, was gute Bildung bedeutet und wie sie die Gemeinschaft sowie die individuellen Möglichkeiten verändert.

Neuigkeiten aus diesem Projekt:


7 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule

Bildung bietet Kindern einen Weg heraus aus der Armut und ist das Fundament für eine bessere und selbstbestimmte Zukunft. Doch in der Demokratischen Republik Kongo gehen fast 7 Millionen Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren nicht zur Schule. 

 

Die dramatischen wirtschaftlichen Probleme und die politische Fragilität, die aus eklatanter sozialer Ungerechtigkeit und großer Perspektivlosigkeit entsteht haben dazu geführt, dass der Kongo weit davon entfernt ist, eine Grundbildung für jedes Kind sicherzustellen. 

 

Obwohl eine allgemeine Schulpflicht besteht, gab es bis 2019 kein staatlich finanziertes Grundbildungsangebot. Die Schulen des Landes finanzierten sich nahezu ausschließlich durch Schulgebühren. 

 

Bei einem durchschnittlichen pro Kopf Einkommen von 500 US Dollar pro Jahr und 4,4 Kindern pro Familie eine einfache und schreckliche Rechnung zugleich. Die jährlich zu entrichtenden Schulgebühren von mindesten 100 US Dollar für eine einfache Dorfschule bis zu vielen tausend Dollar für eine gute Schule, sind viel zu hoch, als dass alle Kinder die Schule besuchen könnten. Also sind die Eltern gezwungen zu entscheiden, wer die Schule besuchen darf und wer im Haus oder auf dem Feld helfen muss. 

Besonders betroffen sind, wie häufig unter diesen Rahmenbedingungen, die Mädchen. Laut einer aktuellen Unicef Untersuchung besuchen derzeit etwa 53% der Mädchen in der Altersgruppe 5 bis 17 keine Schule. Darum wurde die Initiative der Regierung, alle staatlichen Grundschulen im Land „kostenfrei“ zu stellen, von kongolesischen Eltern sehr begrüßt. Sie hat sicherlich dazu geführt, dass viele Kinder den Weg zurück in die Schulen gefunden haben. Leider gibt es bei der Umsetzung dieser Initiative aber große Probleme. Die Anzahl der Schüler:innen in staatlichen Schulen ist drastisch angestiegen, ohne dass neue Kapazitäten in Form von neuen Schulen geschaffen wurden. Die Klassenräume sind vollkommen überfüllt und die Ausstattung ist ungenügend. 

 

Das größte Problem ist aber, dass die Finanzierung der staatlichen Schulen nicht oder nur teilweise gesichert ist. Zugesagte staatliche Leistungen, die die Schulgebühren ersetzen sollten, bleiben einfach aus. Das führt zu großer Verunsicherung bei Eltern und Kindern und zu Frustrationen bei den Lehrer:innen, die natürlich auch ihre eigenen Familien ernähren müssen. Eine der Konsequenzen dieser Situation ist, dass gut ausgebildete Lehrer:innen die staatlichen Schulen in Scharen verlassen, um in privaten Schulen ihr Glück zu versuchen. Das trägt dazu bei, dass die Qualität an staatlichen Schulen immer weiter abnimmt und die Bildungsungleichheit immer größer wird.

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Projektort

Du findest die St. Charles Grundschule, wenn du bei Google Maps die Geodaten 4° 20' 48.35" S 15° 20' 27.03" E eingibst.

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Geodaten: 4° 20' 48.35" S  15° 20' 27.03" E

 

Ort: Kinshasa | Stadtteil Limete

 

Land: Demokratische Republik Kongo


 

Dieses Projekt wird unterstützt von:



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