Die große Chance für Omelongi

Ob er studieren darf oder als Tagelöhner arbeiten muss ist nur noch eine Frage des Geldes

Omelongi Ovungu Trésor ist 20 Jahre alt und hat eigentlich allen Grund zu feiern. Er ist einer der ersten Waisen des Maison Enrica Kinderheimes im Westen von Kinshasa, der einen Studienplatz an einer Spitzenuniversität der Stadt erhalten hat. 

 

Omelongi bekam im letzten Dezember die Zusage für einen Studienplatz im Fach Architektur an der renommierten I.N.B.T.P. Universität. Ein großer Erfolg für ein Waisenkind in der Demokratischen Republik Kongo, wo Studienplätze normalerweise nur von jungen Menschen aus wohlhabenden Familien besetzt werden. 

 

Omelongi kam als kleines Kind ins Maison Enrica Kinderheim, kurz nachdem seine Mutter gestorben und sein Vater verschwunden war. Dass er einen Studienplatz an der I.N.B.T.P. erhielt, lag auch an der exzellenten Ausbildung, die er im Waisenhaus und der angrenzenden St. Charles Schule erhielt. 

Dennoch, seit dem Ausbruch von COVID-19 hat sich die ohnehin schlechte wirtschaftliche Lage im Kongo noch einmal deutlich verschlimmert. Die monatelangen Lockdowns haben dazu geführt, dass Omelongi keine Arbeit findet, um sein Studium zu finanzieren. Das Studium und der Lebensunterhalt werden ihn wahrscheinlich mindestens 2.000 US Dollar pro Jahr kosten. Eine Summe, die nach Aussage des eifrigen, jungen Studenten weit über seinem Budget liegt. 

 

„Die Pandemie und der damit verbundene Lockdown haben es für junge Leute in der Stadt fast unmöglich gemacht Arbeit zu finden“, sagte Omelongi. „Vor der Pandemie hätte ich eine gute Chance gehabt, in einem Laden oder einem Restaurant zu arbeiten, aber jetzt gibt es keine Möglichkeit mehr diese Jobs zu bekommen.“

 

„Ich helfe bei der Betreuung der Kinder im Waisenhaus, so gut ich kann“, sagt Omelongi, „aber es ist sehr frustrierend, weil der Studienplatz eine goldene Gelegenheit ist, mein Leben entscheidend zu verbessern, aber wie kann ich sie nutzen?“„An manchen Tagen kann ich nur noch fernsehen und Fußball spielen.“

 

Wenn euch diese Geschichte so anfasst und inspiriert wie uns könnt ihr unter dem Stichwort „OMELONGI“ spenden. Wir hoffen, wir bekommen genug Geld zusammen, damit der junge Mann das Studium aufnehmen und auf eigenen Füßen stehen kann. Das wäre auch der größte Wunsch von Abbé David, der Leiter des Enrica Kinderheims und der einzige Vater den Omelongi jemals kannte.  Bitte helft mit - jeder Euro zählt!! 

 

P.S. Im Augenblick hilft Omelongi übrigens bei den Bauarbeiten an der St. Charles Grundschule, die er selber früher besucht hat. So lernt er handwerkliche Fähigkeiten, die er später im Architekturstudium noch sehr gut gebrauchen kann.